Schutzgebiet: Zentrale Vulkangebirgskette

Nationaldenkmal Guayabo
Lage: Das Monument befindet sich an den Ausläufern des Vulkans Turrialba, Provinz Cartago, 19 km nordwestlich der Stadt Turrialba.
Informationen über das Gebiet: Es wurde am 13. August 1973 zum Nationaldenkmal erklärt. Es ist die wichtigste und größte Ausgrabungsstätte, die bis heute im Land entdeckt wurden. Guayaba bildet Teil der kulturellen Region, namens „Intermontano Central y Vertiente Atlántica“ und wurde von Südamerika beeinflusst. Die menschliche Besiedlung scheint auf das Jahr 500 v.Chr. zurückzugehen, auch wenn zwischen 800 und 1400 n. Chr. Die meisten Häuptlinge herrschten und die Steinstrukturen errichtet wurden, die noch heute zu sehen sind. Im Canyon des Flusses Guayabo, in der Nähe der Ausgrabung, gibt es eine Reihe von hohen immergrünen Wäldern, die für die Region typisch sind.


Waldreservat Bosque del Niño
Lage: Dieses Waldschutzgebiet befindet sich in der Provinz Alajuela, in San Pedro de Poás. Es grenzt an den Nationalpark Vulkan Poás und die Schutzzone des Flusses Toro.
Informationen über das Gebiet: In diesem Park gibt es Dienstleistungen und Einrichtungen für Besucher und Forscher. Er umfasst 30 ha, von denen 22 natürlicher Sekundärwald sind und die restlichen acht Hektar ein Koniferenwald. Das Reservat zählt zu den sehr feuchten niedrigen Bergwäldern. Die natürliche Vegetation kann mit Arten wie Ciprecillo, Lorito, Quizarrá amarillo, Quizarrá quina, Zeder, Ratoncillo, Steineiche, u.a. aufwarten.


Nationalpark Vulkan Irazú
Lage: Der Nationalpark befindet sich in der Provinz Cartago, 31 km im Nordwesten der Stadt Cartago.
Informationen über das Gebiet: Das Gebiet wurde am 30. Juli 1955 zum Nationalpark deklariert. Der Irazú ist ein aktiver Vulkan, mit einer Höhe von 3432 m, und im Laufe der Jahrhunderte fanden viele Ausbrüche und Ausbruchszyklen statt. Auf dem Gipfel des Irazú gibt es vier Krater: der Hauptkrater oder auch der westliche Krater, der Diego de la Haya und zwei kleine Krater, wovon der eine im Südosten liegt und der andere im Nordwesten des Hauptkraters. Dieser ist fast kreisrund, hat einen Durchmesser von 1050 m, ist 250 bis 300 m tief und hat abfallende Seitenwände. Auf dem Grund des Kraters befindet sich eine grün-gelbliche permanente Lagune, welcher keine Aktivität aufweist. Die Flora hat sich unter den Ausbrüchen stark verändert. Heute kann man sowohl kleine und offene Vegetation begutachten als auch Gebiete mit Sekundärwald und Überbleibsel eines Urwaldes.


Nationalpark Braulio Carrillo
Lage: Der Nationalpark befindet sich auf der zentralen Vulkangebirgskette, im Nordwesten des Zentraltals. Hierzu gehören auch der Vulkan Barba, der Bajo La Hondura und der Berg Cacho.
Informationen über das Gebiet: Das Gebiet wurde am 5. April 1978 zum Nationalpark deklariert. Fast die gesamte Landschaft zeichnet sich durch hohe Berge aus, die mit dichten Wäldern und unzähligen Flüssen versehen sind. Die geographischen Gegebenheiten und der hohe Niederschlag, durchschnittlich rund 4500 mm pro Jahr, bilden die Grundlage für die Entstehung zahlreicher Wasserfälle im gesamten Gebiet. Zwei erloschene Vulkane befinden sich im Park: der Cacho Negro, der durch seine Kegelform gut sichtbar ist und der Barva mit verschiedenen Kratern: die runde Lagune Barva mit einem Durchmesser von 70 m und klarem Wasser; die Lagune Danta mit einem Durchmesser von 500 m. Es gibt zwei Stationen der Nationalparkwächter: Quebrada González und Vulkan Barba.


Nationalpark Vulkan Poás
Lage: Der Nationalpark gehört zur zentralen Vulkangebirgskette und befindet sich 37 km nördlich von Alajuela, an der Straße Alajuela – San Pedro de Poás.
Informationen über das Gebiet: Das Gebiet wurde am 25. Januar 1971 zum Nationalpark deklariert. Der 2708 m hohe Poás ist einer der spektakulärsten Vulkane des Landes. Es werden verschiedene Wälder geschützt, die viele Epiphyten beherbergen, die auf den Stämmen der Bäume wachsen. Der Krater des Poás ist ein großer Kessel mit einem Durchmesser von 1,5 km und einer Tiefe von 300 m. Auf dem Grunde des Kraters befindet sich eine runde warme Kreislagune; die Temperatur des Wassers schwankt zwischen 40-70°C. Die Lagune hat einen Durchmesser von 350 m und ist von einem 40 m hohen Schlackenkegel umgeben. Es existieren sehr aktive Fumaroles (Schwefelrauchsäulen).