Schutzgebiet Arenal - Huetar Norte

Nationalpark Vulkan Arenal
Lage: Der Nationalpark befindet sich im Nordwesten Costa Ricas, zwischen den Ausläufern der Tilaran Gebirgskette und den Ebenen von San Carlos.
Informationen über das Gebiet: Das Gebiet wurde am 26. September 1994 zum Nationalpark deklariert und kennzeichnet sich durch eine hohe Artenvielfalt aus. 25 Fischarten wurden im Arenalsee und den Zuflüssen identifiziert. Zu den 500 identifizierten Pflanzenarten dieses Parks zählen: Algen, Bromelien, Palmen, Farne, Orchideen und Araceas. Am 29. Juli 1968 begann die aktive Phase des Vulkans, drei Krater bildeten sich am Westhang. Bis heute ist der Arenal aktiv, sichtbar an den ständigen Lavaströmen basalthaltiger Zusammensetzung, Explosionen pyroplastischen Materials und ständiger Gasausströmung.


Wildlebenreservat Caño Negro
Lage: In der Provinz Alajuela, zwischen den Kantonen Los Chiles und Upala gelegen.
Informationen über das Gebiet: Das Gebiet wurde am 4. März 1984 zum Naturschutzgebiet erklärt. Der See Caño Negro (900 ha) und seine Umgebung ist eine der feuchtesten und artenreichsten Regionen des Landes. Der Nationalpark ist für die Aufrechterhaltung der Umweltqualität des Nordwestlichen Atlantikbereiches des Landes von großer Bedeutung, besonders durch seine Funktion als Regulatur der Überflutungen sowie durch die Aufrechterhaltung der Wassermenge der wichtigen schiffbaren Flüsse der Region. Vor kurzem wurde der Park zum Feuchtgebiet mit internationaler Bedeutung deklariert. Es ist als natürlicher Lebensraum von Wasservögeln besonders wichtig und ist nun auch Teil des Ramsar-Abkommens.

Nationalpark Juan Castro Blanco
Lage: Der Nationalpark befindet sich zwischen den östlichen Ausläufern der Vulkankette des Landesinneren, zwischen den Kantonen Alfaro Ruiz, San Carlos und Naranjo.
Informationen über das Gebiet: Es wurde 1992 gesetzlich geschützt und umfasst 14258 ha Fläche. Die geographische Beschaffenheit ist uneben, es gibt viele Hügel und Ausläufer, deren zwischen 700 bis 2.320 m hoch sind. Das Klima ist hauptsächlich nebelig. Der Park ist ein Naturschatz, Flora und Fauna sind sehr artenreich; er weist vier unterschiedliche Waldzonen auf: Vorgebirgsregenwald, Bergregenwald, sehr feuchten Vorgebirgswald und niedrigen Regenbergwald. Dieses dichte und immergrüne Waldgebiet ist für den Schutz der Artenvielfalt von großer ökologischer Bedeutung. Aufgrund des Reliefs und des Niederschlags bildet der Park das wichtigste Reservat hinsichtlich der Trinkwasserquellen für den menschlichen Gebrauch, der Stromerzeugung, den Schutz des Bodens, der Flora und Fauna sowie der Sauerstoffproduktion. Im Park gibt es derzeit 188 verschiedene Vogelarten, 30 Säugetierarten, 45 Amphibienarten, 32 Reptilienarten, Quetzale, Pumas, Affen und Sperber. Unter den Pflanzenarten des Parks befinden sich eine Vielzahl an Orchideen, wunderschöne Bromelien, Zedern und Magnolienbäume.